Kurzantwort:
Seit dem 1. Dezember 2021 darf bei Neumontagen und Gerätetauschen nur noch fernablesbare Messtechnik installiert werden. Daher setzt KALO auf elektronische Funk-Heizkostenverteiler, die den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip waren viele Jahrzehnte lang Standard bei der Verbrauchserfassung. Sie werden direkt am Heizkörper montiert und erfassen die Wärmeabgabe über die Verdunstung einer speziellen Messflüssigkeit.
Heute kommen überwiegend elektronische Heizkostenverteiler zum Einsatz. Sie erfassen den Verbrauch elektronisch und bieten gegenüber Verdunstungsgeräten mehrere Vorteile:
höhere Messgenauigkeit, insbesondere bei niedrigen Heizkörpertemperaturen,
bessere Nachvollziehbarkeit der Verbrauchswerte,
keine Beeinflussung durch Verdunstungsverluste der Messflüssigkeit,
digitale Auswertung der Verbrauchsdaten,
sowie die Möglichkeit der Fernablesung per Funk.
Seit dem 1. Dezember 2021 dürfen bei Neumontagen und beim Austausch bestehender Geräte grundsätzlich nur noch fernablesbare Messtechnik installiert werden. Diese Vorgabe ergibt sich aus der Heizkostenverordnung und soll mehr Transparenz beim Energieverbrauch schaffen.
Elektronische Funk-Heizkostenverteiler erfüllen diese Anforderungen. Sie ermöglichen eine automatische Verbrauchserfassung, ohne dass die Wohnung für die jährliche Ablesung betreten werden muss. Bewohner:innen erhalten dadurch regelmäßig Informationen zu ihrem Energieverbrauch und können diesen besser nachvollziehen.
Aus diesen technischen und gesetzlichen Gründen werden Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip heute in der Regel nicht mehr neu eingebaut.
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