Der Treibhausgasfaktor und der Primärenergiefaktor beschreiben die Umweltwirkungen eines Energieträgers. Sie zeigen zum Beispiel, wie viele Treibhausgase bei der Bereitstellung von Fernwärme, Gas oder Heizöl entstehen oder wie viel Primärenergie dafür benötigt wird.
Diese Werte gelten nicht dauerhaft, weil sich die Energieversorgung im Laufe der Zeit verändert. Gründe dafür sind unter anderem:
- modernere und effizientere Technologien
- ein veränderter Strom- oder Energiemix
- sowie neue gesetzliche und technische Vorgaben
Dadurch können sich die Umweltwirkungen einzelner Energieträger verändern. Die Faktoren werden deshalb regelmäßig überprüft und aktualisiert.
So soll sichergestellt werden, dass Berechnungen – etwa zur CO₂-Kostenaufteilung oder zur energetischen Bewertung eines Gebäudes – auf aktuellen und möglichst genauen Daten basieren.
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